Zeittafel
Kontakt
1950-55 Vermietung an das städtische Jugendamt zur Nutzung als Jugendwohnheim
1959 Neufassung der Satzung, Streichung der Formulierung ‘Unbescholtenheit‘
1973 Neubau auf dem Grundstück Wrangelstraße 33 auf dem Standort des 1945 zerstörten Nordflügels.
1978 aufgrund des Inkrafttretens der Verordnung über bauli che Mindestanforderungen für Altenheime ist eine Nutzung des Gebäudes in der Zeughofstraße als Alten wohnheim nicht mehr zulässig. Keine Aufnahme neuer Bewohnerinnen.
1982 Auszug der letzten Bewohnerin aus dem Altbau
bis 2007 Vermietung des Altbaus an die Elisabethstiftung, Nutzung als Durchgangswohnheim für DDR Aussiedler
seit 2008 Vermietung des Altbaus an das Diakonische Werk Mitte. Nutzung als Wohnheim für Geflüchtete
1680 Johann von Martitz, kurfürstlicher Rat in Berlin, stiftet der lutherischen Kirchengemeinde ein ‚Witwenhospital‘, genannt Jerusalem-Hospital, auf dem Gelände der Jerusalemer Kirche in Friedrichswerder auf dem heutigen Standort Axel Springer Hochhaus.
1696 Einbringung des Hauses in der Jerusalemer Straße in eine Stiftung. Auszug aus dem Testament von Johann v. Martitz: „Gleichwie das Hauß (…) zum Aufenthalte armer Witwen und Waisen erbauet/ so soll es auch zu ewigen Zeiten darzu beybehalten/und in guten baulichen Stande conserviret(…) werden.“
1787 Abriss des Holzhauses auf o.g. Grundstück, Neubau finanziert durch Friedrich den Großen als zweigeschossiger Massivbau; je drei Frauen bewohnen ein Zimmer mit Kammer und Küche.
1838 Aufstockung mit einem 3. Geschoss zur Unterbringung von vier weiteren Bewohnerinnen.
1879 Erstes behördlich genehmigtes Statut der Stiftung als Haus für ‘unbescholtene weibliche Personen fortgeschrit tenen Alters, die sich in unverschuldeter Armut befinden.’
1889 Namensänderung zu Jerusalem-Stift
1890 Einweihung des Neubaus Zeughofstraße / Wrangelstraße als dreigeschossiger Ziegelbau
1930 Aufstockung um ein viertes Geschoss und Errichtung eines Personenaufzugs. Die Zahl der Bewohnerinnen erhöht sich von 53 auf 72.
1942 Evakuierung der Bewohnerinnen
1943 eine Brandbombe zerstört den Nordflügel
1945 nach Kriegsende steht das Gebäude kurzzeitig unter Verwaltung der Besatzungsmächte und dient zur Unterbringung von Opfern des Faschismus.
1946-53 Rückkehr der meist über 80-jährigen Bewohnerinnen
JERUSALEM - STIFT
Jerusalem-Stift
Stiftung privaten Rechts
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14052 Berlin
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Stiftung privaten Rechts gegründet 1680
Jerusalem-stift
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